6 Gründe öfter rote Beete zu essen


In meinen Augen gibt es wenige Lebensmittel, die gesünder sind als Rote Beete, auch rote Rüben genannt.


Die farbenfrohe Wurzel schmeckt in einem kaltgepressten Saft genauso köstlich wie im Backofen geröstet oder roh in einem Salat. Und sogar die Blätter (die normalerweise weggeworfen werden) sind eine nahrhafte Ergänzung zu jeder Mahlzeit.


Rüben gibt es in vielen verschiedenen Farben, die jeweils ihre eigenen einzigartigen Vorteile auf den Tisch bringen, aber am bekanntesten sind sie in ihrem tiefen Magenta-Farbton. Er kann auch zum Färben von Kleidung oder als natürliche Alternative zu künstlichen Lebensmittelfarben verwendet werden .


Warum ist rote Beete so gesund?


Es gibt zwar viel mehr, aber hier sind schon mal 6 der gesundheitlichen Vorteile von roter Beete, damit auch Du sie Dir öfter mal in Deinen Speiseplan integrierst.


1. Viele Nährstoffe, wenig Kalorien


Rote Beete besticht durch ein abgerundetes Nährstoffprofil. Eine einfache 100g-Portion gekochte rote Beete enthält ca. 42 Kalorien, wenig Fett, gesunde Proteine und Ballaststoffe.


Ausserdem liefert so eine Portion essentielle Folsäure, wichtige B-Vitamine, das wasserlösliche Vitamin C, sowie Mineralien wie Magnesium, Kalium, Phosphor, Mangan, Eisen und Zink. Ziemlich viele Gründe, für eine einzige Portion roter Beete, nicht wahr?


2. Geheimtipp Rübenblätter


Die bunte Wurzel ist nicht der einzige Teil der Rübe, den wir essen sollten. Denn die Blätter enthalten mehr Magnesium und sind noch nahrhafter als die Rübe selbst.

Rübengrün enthält mehr Eisen als Spinat, und dank seines ausgeprägten Geschmacks kannst Du es in Salaten, Suppen oder Beilagengemüse verarbeiten.


Abgesehen von den gesundheitlichen Vorteilen, reduziert die Verwendung des Blattgrüns auch die Lebensmittelverschwendung.


3. Ballaststoffreich (fördert Verdauung und einen gesunden Darm)


Wie bereits im Nährwertprofil erwähnt, haben Rüben einen hohen Ballaststoffanteil pro Portion. Ballaststoffe sind ein wichtiger (aber oft übersehener) Bestandteil unserer Ernährung, da sie den guten Bakterien im Darm als Nahrung dienen und somit eine intakte Darmflora sicherstellen.


Zudem spielen Ballaststoffe bei der Ausscheidung von Abfallprodukten eine wichtige Rolle. Sie erhöhen das Stuhlvolumen und unterstützen die Darmperistaltik (die Bewegung des Darms), sodass der Nahrungsbrei zügig Richtung Ausgang befördert wird und nicht lange im Darm vor sich hin gärt.


4. Reguliert den Blutdruck


Herzkrankheiten, einschließlich Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall, sind weltweit eine der häufigsten Todesursachen, die oft durch Bluthochdruck beeinflusst werden. Dies kann durch eine Vielzahl von Ernährungs-, Lebensstil- und medizinischen Faktoren verursacht werden, aber Maßnahmen zur Regulierung des Blutdrucks zu ergreifen, ist immer sinnvoll.

Rüben sind ein fantastisches Lebensmittel, um diesen Prozess zu unterstützen. Einige Studien deuten darauf hin, dass Rüben den Blutdruck über einen Zeitraum von nur wenigen Stunden deutlich senken können.


Dieser Effekt ist auf die hohe Konzentration von Nitraten in Rüben zurückzuführen, die in Stickstoffmonoxid umgewandelt werden, ein Molekül, das die Blutgefäße erweitert und die Senkung des Blutdrucks unterstützt.


5. Erhöht die Energie auf natürliche Weise (koffeinfrei)


Für mehr Energie und Leistung haben viele Menschen mittlerweile eine Abhängigkeit von Kaffee entwickelt. Aber was wäre, wenn es eine weniger süchtig machende Möglichkeit gäbe, unser Energieniveau zu unterstützen?

Einige Athleten schwören auf die energetisierende Eigenschaft von Rüben, wobei die Vorteile von den gleichen Nitraten stammen, die den Blutdruck regulieren.


Dies liegt daran, dass Nitrate die Wirksamkeit der Mitochondrien (unseren Energieerzeuger in den Zellen) erhöhen. Probiere statt Kaffee einfach mal ein erfrischendes Glas Rote-Beete-Saft. Macht auf Anhieb gute Laune! (Rezept siehe unten).


6. Bekämpfen Entzündungen (die Ursache aller Krankheiten)


Entgiftungen und Reinigungen funktionieren am besten, wenn man den Körper mit entzündungshemmenden Lebensmitteln nährt. Der Farbstoff Betanin, durch den die Rote Beete ihre charakteristische Farbe erhält, zählt zu den sekundären Pflanzenstoffen und wirkt antioxidativ. So fangen diese Pflanzenstoffe im Körper freie Radikale ab und sorgen für entzündungshemmende Eigenschaften wenn sie im Magen-Darm-Trakt abgebaut werden.


Tipps zur Zubereitung


Wie bei jedem anderen Gemüse, gilt auch bei roter Beete: Vitamine sind hitzeempfindlich, daher sollte die Rübe nicht zu lange gekocht werden. Beachte beim Kochen:

  • Rübe mit Schale kochen, damit weniger Inhaltsstoffe verloren gehen (wie bei Kartoffeln)

  • Blätter und Wurzeln nicht abschneiden, sondern abdrehen

  • Kochzeit etwa 30-45 Minuten

  • Salz entzieht der Rübe ihre schöne Farbe. Daher erst zum Ende des Kochvorgangs hinzufügen.

Die meisten wertvollen Inhaltsstoffe bleiben erhalten, wenn man die Rübe ohne Wasser zubereitet, etwa roh in Salaten oder als Gemüsebeilage. Oder natürlich als frisch gepressten Saft. (Rezept siehe unten).


Ich wünsche Dir jederzeit einen farbenfrohen Teller oder rote Gesundheit im Glas,


Deine Nicole


P.S. Möchtest Du noch mehr für Deine Gesundheit tun? Dann kontaktiere mich. Ich freue mich auf ein tolles Gespräch mit Dir. Du möchtest lieber alleine loslegen? Dann hol Dir mein beliebtes 3-Tage-Detox-Programm. Alles tip-top vorbereitet, von der Einkaufsliste über Rezepte zu täglichen Tipps! Für einen gesunden Start in den Sommer.


Weiterführende Links:


Ballaststoffe. Wofür brauchen wir sie?

Chronische Entzündungen. Die Zeitbombe im Körper

Rezept: Rote-Beete-Karottensaft