Willkommen, Winter-Sonnenwende!

Aktualisiert: 8. Juli 2021

Früher war es so:

Lange Nächte, kurze Tage, kahle Bäume und die beißende Kälte des Winters bedeutete für die Meisten– es ist Zeit zu ruhen. Die Menschen eiferten den Tieren nach und zogen sich zurück in ihre gemütlichen Höhlen. Dort aßen sie ihre Vorräte die sie aus dem Spätsommer und Herbst zusammengetragen hatten und vertrieben sich die Zeit, indem sie friedlich das vergangene Jahr reflektierten.

Heutzutage gönnen sich die Menschen keine Winterpause. Sie hetzen mit hochrotem Kopf durch den Winterfrost und ignorieren den tiefgreifenden Effekt, den die Kälte auf ihren Körper und ihre Seele hat.


Winter-Sonnenwende. Die Schönheit des Winters erkennen


Aber die Schönheit und Wichtigkeit die die Winterzeit für uns bereit hält, kann man nicht einfach verdrängen. Wenn die Temperatur sinkt, die Luft frisch und die Landschaft kahl ist, tendieren wir dazu, uns ins Warme zurückzuziehen und deftige Speisen zu verzehren. Die Anwesenheit unserer Lieben scheint noch wichtiger, wenn der Wind an unseren Fenstern rüttelt und wir keine Lust verspüren, uns großartig zu bewegen.

Auf den ersten Blick erscheint die Welt trist während der kalten Jahreszeit. Dabei gibt es viele einzigartige und anregende Erfahrungen für die Sinne:

  1. Die unbeschreibliche Schönheit einer einzelnen Schneeflocke

  2. Die malerischen Muster der Eisblumen auf unseren Fenstern

  3. Der Duft von brennenden Holzscheiten im Schwedenofen

  4. Das Geräusch von knirschenden Fußstapfen im Schnee

  5. Die frische kalte Luft im Gesicht

Erwecke das Kind in Dir


Habe keine Angst in die Kälte hinauszuwandern, zu toben und den Schnee zu genießen wie damals, als Du noch ein Kind warst. Eine kitzelnde und tropfende Nase ist ein kleiner Preis für einen klaren Kopf und eine frisch belebte Seele. Wenn Dein Körper Dir Zeichen gibt dass Du Ruhe brauchst, gib ihm nach. Lese ein gutes Buch, schreibe Tagebuch, träume in den Tag hinein, male etwas oder sei kreativ, spiele Gesellschaftsspiele, mache ein Puzzle, meditiere.

Die meisten Pflanzen würden im Frühling nicht blühen, wenn es nicht die Ruhezeit gäbe, die uns die Winterkälte schenkt. Ihr Beispiel darf uns inspirieren, diese Schlummer-Jahreszeit zu nutzen, um uns von emotionalem Ballast zu reinigen. Wie die Pflanzenwelt, die ihr lebloses Laub abwirft, können auch wir nach dem Frost neu erwachen, erfrischt und erneuert, wenn der Frühling kommt.

Du bist dran: Wie verbringst Du am liebsten den Winter? Und wie bereitest Du Dich auf den Frühling vor? Teile es mit uns in den Kommentaren.

Ich wünsche Dir wohlig warme Wintergedanken,


Deine Nicole

P.S. fällt es Dir schwer zur Ruhe zu kommen? Schwirren immerzu Gedanken in Deinem Kopf herumg? Dann versuche es mal mit Meditation. Solltest Du neu auf diesem Gebiet sein, dann könnte mein Album “Meditationen für Vielbeschäftigte” der passende Einstieg für Dich sein. Für nur 8 Euro erhältst Du 8 geführte, kurze Meditationen, die Du gut in Deinen Alltag einbauen kannst. Dazu noch zwei Bonus-Tracks mit wunderbar entspannender Meditationsmusik.

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