Mineralischer Hautschutz ist besser


"Sonnencreme? Ne laß mal, ich will doch braun werden." Denkst Du das auch manchmal?


Obwohl die meisten Menschen sich über die Gefahren von Sonnenbrand und Hautkrebs im Klaren sind, ist das Auftragen von Sonnencreme doch oftmals lästig und wird nur allzu oft weg gelassen.


Hinzu kommt das Übermaß an angebotenem Sonnenschutz. Von der Konsistenz über die Zusammensetzung bis zum Lichtschutzfaktor ist das Angebot unüberschaubar und verunsichert.


Deswegen gibt es auch viele Fragen zu beantworten. Wie viel Sonnenbaden ist zu viel? Hat es Vorteile, manchmal keine Sonnencreme zu tragen? Welchen Schutz bietet Sonnencreme? Welche Zutaten sollte ich vermeiden? Es kann nerven, einen sicheren aber natürlichen Sonnenschutz zu finden, der sich gut anfühlt UND seine Arbeit erledigt.


Sonne in Maßen ist wichtig


Vitamin D ist ein essentielles Hormon für gesunde Knochen, die Immunfunktion und die Bildung von Blutzellen. Glücklicherweise produziert Dein Körper jedes Mal Vitamin D, wenn Du ins Sonnenlicht trittst. Hierfür reichen 5-15 Minuten mehrmals pro Woche, um einen gesunden Vitamin-D-Spiegel aufrechtzuerhalten.

Das bedeutet also auch, dass es keine gute Idee ist, stundenlang ohne Sonnencreme in der Sonne zu backen.


UVA- und UVB


Egal wie schön sie ist, Sonne hat einige ernsthafte schädliche Auswirkungen auf unsere Haut. Ultraviolett A (UVA) und Ultraviolett B (UVB) sind die beiden Arten von Sonnenstrahlen, die für die goldene Bräune verantwortlich sind, die viele von uns jedes Jahr versuchen zu erreichen.


Obwohl dieser sonnenverwöhnte Ton in unserer Kultur gesund aussieht, ist er eigentlich ein Warnzeichen dafür, dass Dein Körper versucht, weitere DNA-Schäden zu verhindern.


UVA-Strahlen dringen in die oberste Hautschicht ein. Sie sind oft für Falten, ledrige Haut, Erschlaffung und Sonnenflecken verantwortlich. Sie können an einem trüben Tag durch die Wolken brechen, durch Dein Autofenster sickern und sogar durch Kleidung schleichen.


UVB-Strahlen sind eine der Hauptursachen für Hautkrebs und Dein schlimmster Feind, wenn es um Sonnenbrände geht. UVB-Strahlen sind vor allem in den Sommermonaten zwischen 11 und 16 Uhr am stärksten.


Was ist der beste Schutz?


1. Lichtschutzfaktor (LSF)


Der LSF (kurz für „Lichtschutzfaktor“) misst, wie lange die Sonnencreme Deine Haut vor Sonnenbrand durch UVB-Strahlen schützt. Wenn Deine Haut beispielsweise nach 10 Minuten in der Sonne brennen würde, solltest Du mit einem Sonnenschutz mit LSF 15 etwa 15-mal länger (also 150 Minuten) in der Sonne bleiben können, bevor Deine Haut zu brennen beginnt.


Denke daran, dass Schwitzen, Schwimmen und andere körperliche Aktivitäten die Wirksamkeit des Lichtschutzfaktors verringern, was bedeutet, dass Du ihn möglicherweise häufiger anwenden musst.


2. Mineralischer vs. synthetischer Schutz


Synthetische Sonnenschutzmittel schützen die Haut mit Hilfe von chemischen Wirkstoffen, indem sie in die Haut eindringen und die Strahlen absorbieren, bzw. in Wärme umwandeln.


Die enthaltenen Chemikalien werden Studien zufolge mit Krebs und einer Vielzahl anderer Gesundheitsprobleme in Verbindung gebracht werden. Und damit nicht genug – einige der Inhaltsstoffe sind nicht nur für uns, sondern auch für die Umwelt schädlich.


Seit einiger Zeit gibt es ein größeres Angebot an rein mineralischen Sonnenschutzmitteln. Mineralischer Sonnenschutz besteht aus natürlichen, weißen Farbpigmenten aus Titaniumoxid oder Zinkoxid. Sie bildet nach dem Eincremen eine dünne, reflektierende Schicht auf der Haut und reflektieren die UV-Strahlen wie winzige Spiegel.

Diese Produkte sind besser für Deine Gesundheit als ihre nicht-mineralischen Alternativen, da sie weniger Chemikalien enthalten. Ihre Eigenschaft, nicht gut in die Haut einzuziehen, hinterläßt jedoch of einen weißen Schleier auf der Haut, der unschön aussieht. Ich habe hierzu ein kurzes Video gemacht. Link siehe unten.


Um wiederum diesem weißenSchleier vorzubeugen, gibt es mineralische Sonnenschutzmittel mit Nano-Partikeln. Diese Partikel sind ebenfalls sehr problematisch für Haut und Umwelt. Also, was tun?


Mein Tipp:

Mineralischer Schutz ohne Nanopartikel


Die mehrfach ausgezeichnete Sonnencreme "Fresh Sunscreen" von Ringana mit LSF 20 filtert etwa 95% der UV-Strahlen. Bei LSF 50 wären es nur 3% mehr – also 98%. Der Gewinn ist also gering im Vergleich zum dafür notwendigen, höheren Einsatz von Filtern, die wiederum Deinen Körper belasten.

Die wasserfeste Sonnencreme schützt mit ausschließlich nanopartikelfreien, mineralischen Pigmenten. Und natürlich wie immer und einzigartig bei Ringana: ohne Konservierungsstoffe!


Gefährliche Inhaltsstoffe:


Wenn Du Dich für eine synthetische Sonnencreme entscheidest, achte auf diese Inhaltsstoffe:


1. Benzophenon


Vermeide UV-Filter , die auf der Zutatenliste mit der Silbe „Benzo-“ aufgeführt werden.

Kommt Benzophenon auf die Haut, kann es Ausschläge, Entzündungen oder Überempfindlichkeiten auslösen, es steht aber auch im Verdacht krebsauslösend zu sein.


2. Octocrylen


Auch der Stoff Octocrylen sollte gemieden werden, denn er wird, wenn das Haltbarkeitsdatum überschritten ist, zu Benzophenon (siehe oben) umgewandelt.


3. Oxybenzon


Diese giftige Chemikalie, ist vielleicht der beunruhigendste Inhaltsstoff in Sonnenschutzmitteln. Er geht mit einer ganzen Reihe von Umwelt- und Gesundheitsproblemen einher, einschließlich Hormonstörungen und Schäden an Korallenriffen.



Nun gehe raus, genieße die Sonne und mache diesen Sommer zu Deinem Sommer. Du hast es dir verdient!


Deine Nicole


Weiterführende Links

Video: Gesunder Hautschutz


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