Kombucha. Fermentiertes Heilgetränk einfach selbst gemacht

Aktualisiert: Juli 18



Selbstgemachter Kombucha


Kombucha ist eines der ältesten Heilgetränke der Welt. Mehr als 2000 Jahre kann man die Geschichte dieses Tees zurückverfolgen. War dieses Getränk bis vor ein paar Jahren nur wenigen Gesundheitsbewußten bekannt, so erfreut sich Kombucha mittlerweile einer hohen Beliebtheit. Das liegt sicher nicht zuletzt daran, dass man ihn in trendigen Flaschen mit coolen Werbesprüchen problemlos in jedem Supermarkt kaufen kann.


Kombucha. Kaufen oder selber machen?


Oft sind die gekauften Sorten sehr teuer, zuckerhaltig und vor allem sind sie pasteurisiert, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden. Deshalb trauen sich auch immer mehr „Amateure“ an die eigene Herstellung des Getränkes heran, das mit nur drei Zutaten und in wenigen Schritten erledigt ist. Aber, was ist Kombucha eigentlich genau und was macht ihn so gesund?


Was ist Kombucha?


Das Heilgetränk besteht aus lediglich drei Zutaten: Tee, Zucker und einem Kombucha-Pilz. Biologisch gesehen handelt es sich hier weniger um einen Pilz, als vielmehr um eine Ansammlung von Hefen- und Bakterien. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich aber das Wort Teepilz oder Kombucha-Pilz durchgesetzt. Oft hört man in dem Zusammenhang auch das Wort Scoby. Das Wort kommt aus dem Englischen und steht für Symbiotic Culture of Bacteria and Yeast, also die Symbiose aus Hefen und Bakterien.


Was geschieht bei der Fermentation?


Bereitet man nun dieses Getränk zu geschieht folgendes:


Die Hefen des Kombucha-Pilzes fermentieren den zugegebenen Zucker zu Alkohol und Kohlendioxid. Alkohol wiederum bildet die Nahrungsgrundlage für Bakterien, die ihn zu zahlreichen Vitaminen, Mineralstoffen, Milchsäure und Enzyme umwandeln. Die Bakterien verbreiten sich während der Fermentation im gesamten Getränk, so dass man lebende Milchsäurebakterien zu sich nimmt. Das macht Kombucha zu einem wertvollen, probiotischen Getränk.


Regelmäßig getrunken profitiert man nicht nur von der stark probiotischen Wirkung auf unseren Magen-Darm-Trakt (durch die gesunden Bifidobakterien und Lactobazillen). Auch das Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushaltes wird verbessert, da Kombucha im Körper basisch wirkt.


Man muss sich übrigens keine Sorgen machen, dass man mit Kombucha ein zuckerreiches, hoch-alkoholisches Getränk zu sich nimmt. Durch den Fermentationsprozess „verdauen“ die Hefen den Zucker und produzieren den Alkohol. Somit variiert der Alkoholgehalt je nach Zuckermenge, aber auch nach Zusammensetzung des Kombucha-Pilzes. In der Regel enthält selbstgemachter Kombucha einen Alkoholgehalt zwischen 1,5 – 2 % Alkohol. Für trockene Alkoholiker ist er deswegen nicht zu empfehlen, für alle anderen ist das empfohlene tägliche Glas ein wertvoller Beitrag für ihre Gesundheit.


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