Kombucha. Fermentiertes Heilgetränk einfach selbst gemacht

Aktualisiert: 19. Jan.



Selbstgemachter Kombucha

Kombucha. Kaufen oder selber machen?


Oft sind die gekauften Sorten sehr teuer, zuckerhaltig und vor allem sind sie pasteurisiert, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden. Deshalb trauen sich auch immer mehr „Amateure“ an die eigene Herstellung des Getränkes heran, das mit nur drei Zutaten und in wenigen Schritten erledigt ist. Aber, was ist Kombucha eigentlich genau und was macht ihn so gesund?


Was ist Kombucha?


Das Heilgetränk besteht aus lediglich drei Zutaten: Tee, Zucker und einem Kombucha-Pilz. Biologisch gesehen handelt es sich hier weniger um einen Pilz, als vielmehr um eine Ansammlung von Hefen- und Bakterien. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich aber das Wort Teepilz oder Kombucha-Pilz durchgesetzt. Oft hört man in dem Zusammenhang auch das Wort Scoby. Das Wort kommt aus dem Englischen und steht für Symbiotic Culture of Bacteria and Yeast, also die Symbiose aus Hefen und Bakterien.


Was geschieht bei der Fermentation?


Bereitet man nun dieses Getränk zu geschieht folgendes:


Die Hefen des Kombucha-Pilzes fermentieren den zugegebenen Zucker zu Alkohol und Kohlendioxid. Alkohol wiederum bildet die Nahrungsgrundlage für Bakterien, die ihn zu zahlreichen Vitaminen, Mineralstoffen, Milchsäure und Enzyme umwandeln. Die Bakterien verbreiten sich während der Fermentation im gesamten Getränk, so dass man lebende Milchsäurebakterien zu sich nimmt. Das macht Kombucha zu einem wertvollen, probiotischen Getränk.


Regelmäßig getrunken profitiert man nicht nur von der stark probiotischen Wirkung auf unseren Magen-Darm-Trakt (durch die gesunden Bifidobakterien und Lactobazillen). Auch das Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushaltes wird verbessert, da Kombucha im Körper basisch wirkt.


Man muss sich übrigens keine Sorgen machen, dass man mit Kombucha ein zuckerreiches, hoch-alkoholisches Getränk zu sich nimmt. Durch den Fermentationsprozess „verdauen“ die Hefen den Zucker und produzieren den Alkohol. Somit variiert der Alkoholgehalt je nach Zuckermenge, aber auch nach Zusammensetzung des Kombucha-Pilzes. In der Regel enthält selbstgemachter Kombucha einen Alkoholgehalt zwischen 1,5 – 2 % Alkohol. Für trockene Alkoholiker ist er deswegen nicht zu empfehlen, für alle anderen ist das empfohlene tägliche Glas ein wertvoller Beitrag für ihre Gesundheit.


Lichtenergie in Lebensmitteln


Nicht nur die gesunden Bakterien im Kombucha machen ihn so einzigartig. Von zentraler Bedeutung sind die Enzyme, die durch den Fermentationsprozess entstehen. Enzyme sind Proteine (Eiweiße), die in unserem Körper Stoffwechselvorgänge steuern und beschleunigen.


Das besondere an enzymreichen, also fermentierten Lebensmitteln wie Kombucha, rohem Sauerkraut oder Kimchi ist, dass sie eine hohe Konzentration an Lichtenergie aufweisen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass selbst angebaute Nahrungsmittel oder aus bio-dynamischer Landwirtschaft, deutlich mehr Lichtenergie, (Bio-Photonen) beinhalten, als konventionell angebaute Lebensmittel. Diese sind meist überzüchtet, überlagert und haben lange Transportwege hinter sich, was die Intensität der Lichtenergie deutlich abschwächt.


Aber nicht nur in unserem Kombucha steckt viel Licht. Auch Keime, Sprossen und Wildkräutern sind hervorragende Lieferanten von frischer Lichtenergie. Gerne kannst Du Dir hierzu meinen Blogartikel Cholorphyll, Detox aus der Naturdurchlesen, wo ich das Thema der Lichtenergie in Nahrungsmitteln aufgreife.


Zutaten für Kombucha


Die Zutatenliste für einen probiotischen, enzym- und vitaminreichen Kombucha mit rechtsdrehenden Milchsäuren ist denkbar kurz. Du brauchst lediglich:

  • 1 Kombucha-Pilz (Scoby) in Startflüssigkeit. (Im Internet für wenig Geld erhältlich)

  • Wasser

  • Grünen oder schwarzen Tee

  • Zucker

  • Gefäß mit breiter Öffnung

  • Kleines Stofftuch oder Küchenpapier zum Abdecken des Glases

  • Gummi zum Befestigen des Tuches bzw. Küchenpapiers

  • Leere Flaschen z. B. Milchflaschen zum Aufbewahren Deines fertigen Kombuchas

Ich habe die Zubereitung auch in einem kurzen Video auf YouTube online gestellt. Gerne kannst Du es Dir unter diesem Link ansehen.


Nur Mut, trau Dich. Es ist überhaupt nicht schwierig und wenn Du es einmal gemacht und gekostet hast, wirst Du nie wieder aufhören wollen.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Fermentieren,


Deine Nicole


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