Darmsanierung. Wie geht das?


Darmsanierung klingt für die meisten Menschen nach Einlauf. Eine unangenehme Vorstellung.


Aber keine Angst. Auch wenn ein Einlauf in manchen Fällen eine gute Idee ist, für eine Darmsanierung ist er nicht zwingend notwendig.


Also, bitte entspannen. Eine Darmsanierung ist eine tolle Sache und bringt so viele Vorteile, dass Du wahrscheinlich gleich damit anfangen möchtest. Denn ein gesunder Darm ist die Basis Deiner Gesundheit. 


Anzeichen für einen kranken Darm


Je gesünder der Darm, desto gesünder der Mensch! Solltest Du Dich also in den folgenden Beschwerden wiederfinden, wäre eine Darmsanierung eine gute Maßnahme, um Deine Symptome zu lindern bzw. ganz verschwinden zu lassen.

1. Verdauungsbeschwerden


Leidest du häufig unter Verdauungsstörungen wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung? Auch Mundgeruch kann ein Hinweis auf Verdauungsstörungen sein.


2. Chronische Müdigkeit


Bist Du antriebslos, schlapp, chronisch müde und fühlst Dich vom Alltag überfordert?


3. Infektanfälligkeit


Bist Du häufig erkältet und erholst Dich nur langsam? Hast Du häufig wiederkehrende Pilzinfektionen?


3. Autoimmunerkrankungen


Leidest Du unter Krankheiten, bei denen Dein Immunsystem sich gegen die eigenen, gesunden Zellen wendet, z.B. Morbus Crohn, Schuppenflechte, Multiple Sklerose?


4. Allergien


Bist Du Allergiker oder hast eine Nahrungsmittelunverträglichkeit?


5. Antibiotika


Hast Du in letzter Zeit Antibiotika einnehmen müssen?


6. Gelenkschmerzen


Leidest Du an Rheuma oder Gelenkbeschwerden?


7. Blutwerte


Ist Dein Cholesterinspiegel oder Dein Blutdruck besorgniserregend?


8. Akne


Leidest Du unter unreiner Haut, Akne oder anderen entzündlichen Hauterkrankungen?


Darmsanierung mit nur drei Zutaten:


Um Deinen Darm zu sanieren brauchst Du (neben einer eventuellen Ernährungsumstellung) nur drei Zutaten:

  1. Flohsamenschalenpulver

  2. Mineralerde 

  3. Probiotikum 


Flohsamenschalenpulver


Flohsamenschalen sind wasserlösliche Ballaststoffe. Sie absorbieren sehr viel Wasser, das heisst, sie quellen im Darm auf. So fördern sie die Verdauung und sorgen dafür, dass der Nahrungsbrei schneller Richtung Ausgang befördert wird.

Sie reinigen den Darm von verhärtetem Kot, Schleimschichten und Schlacken und helfen, Toxinen zu lösen. So wird die Darmschleimhaut gereinigt, beruhigt und gepflegt.


Mineralerde


Die Mineralerden Bentonit oder Zeolith sind die optimalen Teamplayer des Flohsamenschalenpulvers. Sie binden die Schadstoffe, die zuvor vom Pulver gelöst wurden. So können diese Ablagerungen mit dem Stuhl ausgeleitet werden.


Diese zwei Maßnahmen tun schon eine Menge für ein gesundes Milieu im Darm. Die Darmwände können sich regenerieren, sobald sie von Ablagerungen befreit sind, mögliche Entzündungsprozesse der Darmschleimhaut werden gelindert, oder sogar ganz behoben.


Das bedeutet, dass sich unsere guten Darmbakterien wieder wohl fühlen und sich neu ansiedeln bzw. weiter vermehren können und so die schädlichen Darmbakterien zurückgedrängt werden.


Probiotika


Unterstützen kann man den Aufbau der Darmflora noch mit der zusätzlichen Einnahme von Probiotika. Probiotika sind lebende Mikroorganismen, also Bakterien, die im Darm einen gesundheitsfördernden Einfluss haben. Probiotika kann man in Form von Kapseln oder als Flüssigkeit einnehmen.


Ernährungsumstellung sinnvoll


Aus meiner Sicht ist eine Ernährungsumstellung während einer Darmsanierung zwingend notwendig. Man kann sich das ganze so vorstellen:

Jeden Morgen kommst Du ins Bad und musst den Boden wischen, weil Dein Wasserhahn tropft. Du wischst mit den besten Lappen und Geräten, aber Du wirst den Boden niemals trocken bekommen, wenn Du die Ursache, nämlich den tropfenden Wasserhahn nicht

abdrehst.


Deswegen ist die Einnahme von teuren Pro- und Präbiotika meiner Ansicht nach nur sinnvoll, wenn man den eingenommenen Darmbakterien auch die Rahmenbedingungen schafft, damit sie sich ansiedeln können.


Wie lange dauert eine Darmsanierung?


Die Dauer einer Darmsanierung sollte mindestens 4 Wochen, besser jedoch bis zu 12 Wochen durchgeführt werden, abhängig vom jeweiligen Gesundheitszustand. Unter Umständen ist ein Zeitraum von 4 Wochen ausreichend. Nach einer Antibiotika-Therapie ist die Einnahme von Probiotika für mindestens 3 Monate sinnvoll.


Flohsamenschalen können übrigens zeitlich unbegrenzt eingenommen werden, bei mir gehören sie zusammen mit Zitronenwasser zu meiner Morgenroutine.


Ergebnisse einer Darmsanierung


Nach einer erfolgreich ausgeführten Darmsanierung darf man folgendes erwarten:

  1. Gifte, Pilze, Stoffwechsel-Abfallprodukte, Kotsteine und schädlichen Bakterien wurden ausgeleitet

  2. Das Milieu im Darm ist saniert, den schädlichen Bakterien wurde die Lebensgrundlage entzogen

  3. Die Verdauungstätigkeit ist reguliert und verläuft weitestgehend problemlos (keine Verstopfung oder Blähungen mehr)

  4. Die Aktivierung (bei Verstopfung) oder die Beruhigung (bei Durchfall) der Darmperistaltik ist erfolgt

  5. Der Aufbau und die Regulierung einer gesunden Darmflora hat zu einer Stärkung des Immunsystems beigetragen (80% des Immunsystems sitzt im Darm!)

  6. Die Nährstoff- und Vitalstoffversorgung ist optimiert, da ein sauberer und gesunder Darm die Nährstoffe optimal aufnehmen kann. 

  7. Leber und Nieren (unsere Haupt-Entgiftungsorgane) sind entlastet

Stuhlanalyse klärt auf


Wenn Du wissen willst, wie es um Deine Darmgesundheit steht, ist eine umfangreiche Stuhlanalyse das beste Mittel.