Chlorophyll. Detox aus der Natur

Aktualisiert: 19. Jan.


Beim Wort "Chlorophyl"l regt sich eine blasse Erinnerung an längst vergangenen Bio-Unterricht in der Schule? Genau.


Chlorophyll ist der Farbstoff, der Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht. Je dunkelgrüner die Pflanze, desto mehr Chlorophyll – und desto gesünder für uns.



Was macht Chlorophyll so gesund?


Der grüne Pflanzenfarbstoff hat eine hohe Ähnlichkeit mit unserem roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin. Weil diese beiden Stoffe fast identisch sind, wird Chlorophyll auch „grünes Blut“ genannt. Je gesünder unser Blut ist, desto gesünder sind wir.


Chlorophyll hilft unserem Körper beim Aufbau neuer Blutzellen, denn es hat einen positiven Effekt auf die Bildung roter Blutkörperchen. So ist auch bekannt, dass ein Eisenmangel durch den Verzehr von „Grünzeug“ deutlich schneller behoben werden kann, wie durch die alleinige Aufnahme von Eisenpräparaten.


Das gleiche gilt für einen Mangeln an Magnesium. Nüsse (vor allem Walnüsse), Saaten und Hülsenfrüchte sind zwar reich an diesem Mineralstoff, aber Hand aufs Herz – wann hast Du diese Lebensmittel zuletzt gegessen? Grünes Blattgemüse hingegen enthält viel natürliches Magnesium, sodass ein Verzehr bei Magnesiummangel sehr empfehlenswert ist.


Chlorophyll hilft bei Entgiftung von Schwermetallen


Wissenschaftlich belegt ist, dass Chlorophyll stark entgiftende Eigenschaften besitzt, wenn es um Schwermetallbelastung geht. Schwermetalle kommen in Spuren überall in der Natur vor und gelangen so täglich über die Luft, das Trinkwasser und die Nahrung in unseren Körper. Man kann ihnen also kaum ausweichen.


Einige Schwermetalle wie Zink und Eisen sind zwar lebensnotwendig, die meisten sind aber gesundheitsschädlich – zum Beispiel Blei, Cadmium, Arsen und Quecksilber. Für den Körper ist es schwierig, solche Schadstoffe auszuleiten. Stattdessen lagert er einen Großteil im Bindegewebe, in den Knochen, den Zähnen, im Gehirn sowie in der Leber und den Nieren ein. Dort schädigen die giftigen Metalle oft über Jahre nicht nur die Zellstrukturen – sie belasten auch das Immunsystem und erschweren die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen.


Chlorophyll beugt Übersäuerung vor


Wie wichtig ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt für Deine Gesundheit ist, kannst Du gerne in meinem Blogartikel nachlesen. Im Gegensatz zu säurebildenden Speisen wie Wurst, Milch- und Milchprodukten, industriell gefertigte Speisen, Softdrinks etc. ist Chlorophyll basisch. Bei regelmäßigem Verzehr hilft es daher, einer Übersäuerung entgegenzuwirken.


Chlorophyll stärkt das Immunsystem


Durch den hohen Gehalt an Antioxidantien trägt Chlorophyll maßgeblich dazu bei, das Immunsystem zu stärken, denn sie bekämpfen freie Radikale. Das sind aggressive Sauerstoffmoleküle, die bei ganz normalen Stoffwechselvorgängen im Körper entstehen. Wir können ihnen also nicht ausweichen, aber mit antioxidativen Lebensmitteln gezielt entgegentreten. Da freie Radikale auch Zellstrukturen schädigen, sind Antioxidantien auch für einen verlangsamten Alterungsprozess wichtig. Anti-Aging zum Essen sozusagen.


Aber damit nicht genug. Neben Chlorophyll findet man in grünem Blattgemüse praktisch alle Mikronährstoffe in hoher Konzentration. Spurenelemente, Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und sogar Omega-3-Fettsäuren, sowie alle essentiellen Aminosäuren sind in grünen Blättern vorhanden.


Und zu guter Letzt, was ich besonders schön finde: Chlorophyll ist ein Träger des Sonnenlichts! Alle lebenden Zellen enthalten tatsächlich Licht. Das ist längst wissenschaftlich nachgewiesen (durch die Hochfrequenz-Photographie nach Prof. F.A. Popp). Chlorophyll ist der einzige Stoff in der Natur, der die Energie der Sonne umwandeln kann und so unsere Nahrung lebendig macht. Gönne Dir also sonnigen Genuss mit dem Grünzeug Deiner Wahl.


Wunderwaffe grünes Blattgemüse


Besonders viel Chlorophyll ist enthalten in:

  1. Spinat

  2. Brokkoli

  3. Grünkohl

  4. Brennnessel (schau Dir unbedingt mein Video zur Anleitung von Brennnessel-Pfannkuchen an!)

  5. Petersilie und andere grüne Kräuter wie Basilikum und Koriander

  6. Grüne Bohnen und Erbsen

  7. Bärlauch (am besten frisch oder auch als Tropfen)

  8. Wildgemüse wie Löwenzahn, Sauerampfer und Brennnessel (am besten direkt von der Blumenwiese)

  9. Weizengras oder Gerstengras (gibt es in Pulverform)

  10. Alfalfa-Sprossen

  11. Chlorella oder Spirulina-Algen (gibt es als Nahrungsergängzungsmittel)

Das war nur ein Auszug der Vorteile des regelmäßigen Verzehrs von grünem Blattgemüse, aber ich glaube es genügt, um die Bedeutung von Chlorophyll und den Zusammenhang mit unserer Gesundheit zu verdeutlichen.


Bereite Dir regelmäßig einen grünen Smoothie oder grünen Saft zu. Oder wie wäre es mit etwas so aussergewöhnlichem wie Brennnessel-Pfannkuchen? Wie man sie zubereitet erkläre ich Dir in diesem Video. Versuche, bei jeder Mahlzeit etwas Grünes einzubauen, verwende viele Kräuter und Gewürze und erkundige Dich nach Nahrungsergänzungsmitteln, die Deinem Bedarf und Deinem Körper entsprechen.


Ich wünsche Dir sonnigen, grünen Genuss,


Deine Nicole


P.S. Steht Dir der Sinn nach einer körperlichen Entgiftung? Dann ist mein 3-Tage-Detox-Programm für Dich genau das Richtige. 3 Tage pflanzenbasierter Genuss werden Dein Verdauungssystem entlasten und Deinem Körper beim Entgiften helfen. Probier’s aus!

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