Immunsystem mit der richtigen Ernährung stärken


Kälte, Regen, Dunkelheit und schlechte Laune. Alles zehrt an unserem Immunsystem. Möchtest Du es bei seiner Arbeit unterstützen? Hier geht’s zu meinen ganzheitlichen Tipps:



Unser Immunsystem ist kein Einzelkämpfer


Unser Immunystem verhindert, repariert und heilt. Es sind die körpereigene Helden in uns, die pausenlos darüber wachen, dass es unserem Körper gut geht. Sie kontrollieren, dass sich keine Viren, Bakterien, Toxine, Sporen, usw. einschleichen und sie bekämpfen diejenigen, die es in unseren Körper schaffen.


Obwohl uns das Immunsystem angeboren ist, benötigt es oftmals Hilfe und Unterstützung. Und hier kommt die Ernährung ins Spiel. Proteine, Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, gute Fette. All das ist unerlässlich, damit unser Immunsystem seine Arbeit tun kann. Mit der richtigen Ernährung kein Problem.


Immunsystem stärken mit Ernährung


Tipp 1:


Vielfach bekannt, trotzdem unerlässlich. Vitamin C ist der Held fürs Immunsystem. Studien belegen schon lange, dass Vitamin C den Ausbruch von Infekten verhindern kann, und auch dafür sorgt, dass die Heilung schneller vonstatten geht.


Dabei sind nicht nur die altbekannten Zitrusfrüchte (Orangen, Zitronen, Limetten, Grapefruit und Kiwi) wichtige Vitamin-C Lieferanten. Auch in Gemüse, was viele Menschen unterschätzen stecken große Mengen an Vitamin C, zum Beispiel in roter Paprika, Brokkoli, Spinat, Petersilie, Grünkohl (generell in allem was grün ist). Auch die Kartoffel hat nennenswerte Mengen an Vitamin C (schonend garen ist besser als im Wasser kochen). Und ganz besonders viel steckt im heimischen Sanddorn und rotem Hibiskus.


Tipp 2:


Iss vermehrt orange-farbene Früchte und Gemüsesorten! Karotten, Orangen, Paprika, Süßkartoffeln – sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind reich an Beta-Karotin.

Dieses Pro-Vitamin wandelt der Körper in Vitamin A um, welches eine zentrale Rolle in der Immunabwehr spielt, denn es ist wichtig für unsere Schleimhäute. Und die sind ja im Winter, dank trockener Heizungsluft, oft besonders anfällig.


Denk daran, dass Vitamin A ein fettlösliches Vitamin ist, Du brauchst also immer etwas gesundes Fett (Olivenöl, Kokosöl, Hanföl, Leinöl) mit dem Du Deine Vitamin-A-reichen Früchte und Obstsorten verzehrst. (Warum Du keine fettfreie Ernährung anstreben solltest, erkläre ich Dir hier).


Tipp 3:


Pilze. Überrascht? Pilze sind tatsächlich gut fürs Immunsystem und sind gleichzeitig ein gefundenes Fressen für unsere guten Darmbakterien. Eine gesunde Darmflora ist zweifelsfrei die Basis für ein starkes Immunsystem. Deswegen: je glücklicher Deine gesunden Darmbakterien, desto gesünder bist Du. Füttere sie daher mit vielen präbiotischen Nahrungsmitteln wie Zwiebeln, Knoblauch, Chicorée, Artischocken, Lauch, Haferflocken, Bananen und – Pilzen.


Tipp 4:


Achte auf genügend Proteine. Unser Immunsystem ist von ausreichender Proteinzufuhr abhängig. Probiere es doch mal mit einer Tofu-Rührpfanne zum Frühstück (schmeckt wie Rührei!), oder einem Kicherebsen-Kürbis-Curry zum Mittagessen, oder wie wäre es mit einer sättigenden Linsensuppe am Abend? Proteinproblem gelöst!


Brauchst Du Tipps für pflanzliche Proteine? Lade Dir meinen kostenlosen Protein-Spickzettel herunter. Macht sich gut an Deinem Kühlschrank, dann hast Du ihn immer parat, wenn Du ihn brauchst.


Was schwächt das Immunsystem?


So wie es Lebensmittel gibt, die das Immunsystem stärken, können bestimmte Lebensmittel unser Immunsystem schwächen. Hier sind einige davon:


1. Zucker. Zucker ist ein Vitamin- und Mineralienräuber, denn der Körper benötigt diese Nährstoffe, um den Zucker zu verdauen. Auf diese Weise unterdrückt Zucker unser Immunsystem. Das heißt jetzt nicht, dass Du nie wieder Zucker essen sollst, aber es gibt viele gesündere Alternativen (frische Früchte, Datteln, Schokolade mit hohem Kakaoanteil), die Du stattdessen konsumieren könntest, um Dein Immunsystem nicht unnötig zu belasten.

2. Alkohol. Auch hier, es geht nicht darum, nie wieder ein Glas Wein zu trinken, aber es ist bekannt, dass übermäßiger Alkoholkonsum sich negativ auf unser Immunsystem auswirkt. Darüberhinaus verhindert ein hoher Alkoholspiegel im Blut einen erholsamen Schlaf. Und was ist besser für den Körper und unser Immunsystem als eine lange friedliche Nacht? Eben.

3. Meide so gut es geht industriell verarbeitete Lebensmittel. Sie enthalten Zusatzstoffe, Zucker, Konservierungsmittel und Farbstoffe, die Dein Immunsystem schwächen.

4. Verwende frische Nahrungsmittel – am besten in Bioqualität – um zusätzliche Pestizide zu vermeiden.

5. Ein niedriger Vitamin D-Spiegel kann Dein Immunsystem ebenfalls sehr beeinträchtigen.  Gerade im Winter ist eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr meistens nicht gegeben.


Hier kann ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein. Achte bei dem Produkt Deiner Wahl darauf, dass es Vitamin D3 und Vitamin K2 kombiniert. Nur in Kombination ist die Aufnahme durch den Körper wirksam. Und natürlich – raus gehen! Gehe so oft wie möglich an die frische Luft, auch wenn die Sonne nicht scheint.


Ganzheitliche Maßnahmen für ein starkes Immunsystem


Die beste Ernährung ist sinnlos wenn wir nicht schlafen und ständig gestresst sind. Dann ist unser Immunsystem unter Dauerbeschuss.


Schau mal unter meinen Blogartikeln zu Schlaf und Stress. Dort findest Du auch Tipps für besseren Schlaf und Stressmanagement.


Wenn Du nicht alles umsetzen kannst oder willst – das ist in Ordnung. Suche Dir eine Sache aus, die Dich am meisten anspricht und die Du am einfachsten in Deinen Alltag integrieren kannst. Es ist immer toll, wenn Du etwas Neues zu Deinem Leben hinzufügst. Vielleicht ist es die Linsensuppe am Abend mit vielen Proteinen, Kräutern und Gewürzen? Oder die halbe Stunde früher ins Bett gehen? Und wenn sich bei Dir schon die ersten Erkältungssymptome breit machen, dann hilft Dir der Ingwer-Kurkuma-Shot.


Ich wünsche Dir ein rundherum starkes Immunsystem,


Deine Nicole


P.S.

Eine ausgewogene Ernährung kann helfen, Krankheiten zu vermeiden, gesund zu bleiben oder Krankheitsverläufe zu verkürzen. Aber auch hier ist Individualität wichtig, denn jeder Körper ist anders. Es geht immer darum, die Maßnahmen zu ergreifen, die gut für Dich sind, die Deinem Körper gut tun.


Deswegen macht es immer Sinn, mit einem persönlichen Coach oder Ernährungsberater zu arbeiten, der die richtigen Schritte einleitet, die für Dich passen.

Überlegst Du, ob Du eine Ernährungs- und Gesundheitsberatung in Anspruch nehmen möchtest? In meinem kostenlosen Erstgespräch können wir gerne darüber reden.

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